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Anerkennung ist wichtiger als mehr Geld


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Das Beratunghaus Deloitte befragte Arbeitehmerinnen und Arbeitehmer zu deren Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Unter anderem fragten sie:

"Was ist das Wichtigste, das ein Vorgesetzter oder Ihr Unternehmen aktuell tun kann, um Sie als Mitarbeiter zu motivieren, Ihre Arbeit gut zu erledigen?"

Mit großem Abstand votierten die Befragten für "Anerkennung" (Respekt, Wertschätzung ...)! Mehr als ein Drittel der Belegschaft strengt sich also (noch) mehr an, wenn es vom Chef oder dem Unternehmen Anerkennung erfährt und "wertgeschätzt" wird. Nur 7% lassen sich durch mehr Geld zu einer besseren Arbeit motivieren - wohl die Antwort, auf die die meisten Chefs spontan getippt hätten, oder?

Es ist also im Betrieb "genau wie im richtigen Leben": wir sind Menschen, d.h. soziale Wesen und wir suchen den Austausch, die Kommunikation mit der Gruppe. Ohne Kontakt und gute Kommunikation kann keine Anerkennung entstehen. Während im kaufmännischen Bereich diese Kommunikation immer mehr durch digitale Medien wie E-Mail etc. ersetzt wird (zumindest z.T ersetzt werden kann), fallen die gewerblichen Mitarbeiter/innen oft durch den (kommunikativen) Rost. Sie sind schlicht in die interne betriebliche Kommunikation nicht eingebunden und erfahren Wichtiges oft nur ungeregelt und nebenbei am Aushang. Dies ist keine "Anerkennung" und Wertschätzung! Und dies ist auch kein Austausch oder die Einbindung in die "Firmenfamilie". Kein Wunder also, wenn viele gewerbliche Mitarbeiter "an der Front" demotiviert sind, wenig produktiv, öfter fehlen oder schneller kündigen.

Übrigens: 87% der Arbeitnehmer kündigen wegen ihres Chefs, nur 12% wegen mehr Geld. Das sollte zu denken geben.

Wertschätzung kann auf vielfältige Arten ausgedrückt werden:

  • Lob für gute Arbeit oder bestandene Prüfung
  • Glückwunsch zum Geburtstag oder Jubiläum
  • Gutschein für ein besonderes Erlebnis
  • Betriebliche Benefits
  • ...

Allem gemein ist die Herausforderung: wie kommuniziere ich als Chef diese Wertschätzung? Vielleicht kann ich ja aus logistischen Gründen keinen regelmäßigen persönlichen Kontakt zu den Mitarbeiter/innen "an der Front" halten. Und dann?

Eine gute Idee könnte sein, die gewerblichen Mitarbeiter/innen in die digitale Kommunikation des Unternehmens einzubinden - mittels einer firmeneigenen, nativen Mitarbeiter-App.

Bringen Sie das Intranet in die Hosentasche der Belegschaft. Kreieren Sie ihr firmeneigenes soziales Netztwerk. Chatten Sie mit Kolleginnen und Kollegen und tauschen Sie Informationen, Dokumente und Videos aus. Alles DSGVO-konform, schnell und einfach!



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